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Smart Home-Thermostate
Sie spielen mit dem Gedanken, sich Smart Home-Thermostate anzuschaffen, fragen sich aber, ob sich dies lohnt oder die Geräte doch nur eine nette Spielerei sind? In unserer Beratung stellen wir Ihnen die Funktionen und Vorteile der intelligenten Temperaturregler detailliert vor und helfen Ihnen dabei, das für Ihre Einsatzzwecke geeignete System zu finden.
1. Einsatz und Vorteile von Smart Home-Thermostaten
Der größte Vorteil bei der Verwendung von smarten Heizthermostaten liegt im Komfortgewinn: Die Steuerung wird nicht nur sehr bequem vom Sofa oder von unterwegs aus möglich. Darüber hinaus bieten die elektronischen Steuergeräte viele zusätzliche Funktionen, die bei klassischen Varianten nicht gegeben sind.
Dazu zählen – je nach Modell – insbesondere:
- Bequeme Steuerung per Sprachbefehl, App und Zeitsteuerung
- Einstellung der Wunschtemperatur in exakten Grad Celsius (meist in 0,5-°C-Schritten)
- Individuelle Zeitprogramme pro Heizkörper/Raum und Uhrzeit sowie pro Wochentag
- Kopplung mit weiteren Thermometern, damit alle in einem Zimmer die gleiche Temperatur anstreben
- Vernetzung mit anderen Smart Home-Geräten für automatisierte Abläufe
- Maximale Effizienz: konstantes Heizen, ohne ständig am Thermostat nachregulieren zu müssen; nur so viel heizen, wie tatsächlich notwendig, um Temperatur zu erreichen und zu halten
Darüber hinaus können Ihnen smarte Thermostate dabei helfen, Ihre Heizkosten stark zu reduzieren. Je nach Heizverhalten und gewähltem Modell ist somit eine Energie- und Kostenersparnis von bis zu 30 Prozent möglich.
Expertentipp: Besonders effektiv erweisen sich hierbei Modelle, die direkt mit der Heizungsanlage kommunizieren und diese entsprechend steuern können. Somit wird bereits die Wärmeerzeugung von Anfang an ideal reguliert.
Installation
Die Installation und Inbetriebnahme von Smart Home-Thermostaten gestaltet sich in der Regel simpel und lässt sich bei gängigen Heizkörpern selbst durchführen:
- Lösen Sie die Überwurfmutter des alten Thermostats. Nutzen Sie dazu gegebenenfalls eine Rohrzange, um sie vorsichtig zu lockern, sollte sie besonders fest sitzen.
- Setzen Sie das neue Thermostat auf und schrauben Sie es an. Anschließend können Sie die Überwurfmutter vorsichtig ein wenig mit der Rohrzange festziehen.
- Bei einigen Modellen kann es notwendig sein, einen Adapter einzusetzen. Dieser ist häufig Teil des Lieferumfangs.
Praktisch: Einige Anbieter haben Anleitungen zur Inbetriebnahme in der zugehörigen App integriert.
2. Wichtige Kaufkriterien und Funktionen
In diesem Abschnitt haben wir alle Funktionen zusammengetragen, die Smart Home-Thermometer grundsätzlich bieten. Anhand dieser können Sie sich ein Bild davon machen, welche Merkmale für Sie besonders wichtig sind und entsprechend Ihre Wahl treffen. Dazu stellen wir Ihnen im 3. Kapitel ausgewählte Systeme vor und gehen darauf ein, welche der hier vorgestellten Eigenschaften diese jeweils bieten.
Beim Kauf eines Smart Home-Thermometers sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, welche Eigenschaften dieses erfüllen sollte.
Aufbau und System
Smart Home-Thermometer werden in zwei unterschiedlichen Ausprägungen angeboten:
- Stand-Alone (Insellösung)
- systemgebunden
Stand-Alone-Varianten zeichnen sich dadurch aus, dass die Thermostate direkt vom Smartphone ansteuerbar sind und keine Steuerzentrale (Bridge) zwischengeschaltet werden muss. Dies ist praktisch bei der Ersteinrichtung. Systemgebundene Modelle bieten jedoch mehr Funktionen, da sie über das System mit weiteren Geräten gekoppelt werden können.
Expertentipp: Auch Stand-Alone-Thermometer sind häufig mit Alexa und Google Assistant kompatibel, sodass sie über die Sprachassistenten in größere Smart Home-Systeme integriert werden können.
Funkstandard und -reichweite
Bei der Wahl des Funkstandards stehen ebenfalls zwei Varianten zur Verfügung:
- Modelle, die per WLAN kommunizieren
- Ausführungen mit eigenem Funknetz
Erstere sind hinsichtlich der Funkreichweite meist von Vorteil, da das WLAN-Signal häufig stärker ist und somit innerhalb des ganzen Gebäudes Empfang bietet. Bei einem systemeigenen Funksignal wird hingegen das WLAN-Signal nicht zusätzlich belastet, sofern ohnehin mehrere Geräte daran angeschlossen sind.
Expertentipp: Achten Sie stets auf die angegebene Reichweite in Gebäuden sowie im Freien. Bedenken Sie dabei jedoch, dass dies in der Regel Maximalwerte sind, die oft nicht erreicht werden, da Funksignale durch verschiedene Störfaktoren wie dicke Mauern und andere Geräte beeinträchtigt werden.
Heizplanerstellung und Selbstlernfunktion
Achten Sie beim Kauf von Smart Home-Thermometern darauf, wie sich die Heizung steuern lässt:
- Lassen sich Heizpläne bequem per App und flexibel programmieren?
- Ist (zusätzlich) eine manuelle Einstellung am Thermostat selbst nötig beziehungsweise vorhanden?
Apps bieten den höchsten Komfort und umfassende Funktionen. So lassen sich häufig auch spezielle Zeitpläne anlegen, die beispielsweise zur Urlaubszeit eingehalten werden sollen.
Besonders praktisch ist darüber hinaus eine integrierte Selbstlernfunktion: Nachdem Sie bei der Einrichtung die Grundeinstellungen vorgenommen haben, lernen die Thermometer Ihre Bedürfnisse und Gewohnheiten anhand von Mustern. Diese beziehen sich beispielsweise auf Ihr Heizverhalten sowie Ihre An- und Abwesenheit. Die tatsächlichen Heizpläne passen sich entsprechend automatisch an.
Smart Speaker-Kompatibilität
Die Kompatibilität mit Smart Speakern wie Amazon Echo, Google Home und Apple HomePod ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Sie bereits eins der genannten Systeme nutzen. Nicht alle smarten Heizungsthermostate sind mit (allen) Sprachassistenten verwendbar. Auch wenn Sie bisher keine Smart Speaker verwenden, sollten Sie bei Ihrer Wahl berücksichtigen, ob Sie später ein solches System nutzen wollen.
Expertentipp: Beachten Sie zudem, ob das gewählte System eine Verknüpfung für IFTTT bietet. Mit diesem Service lassen sich (in Verbindung mit weiteren Smart Home-Geräten ) automatisierte Abläufe programmieren. So kann die Heizung beispielsweise automatisch reguliert werden, wenn Sie ein Fenster öffnen.
Geofencing (Anwesenheitserkennung)
Das sogenannte Geofencing erkennt anhand Ihres Smartphones, ob Sie sich zuhause beziehungsweise in der Nähe Ihrer Wohnung befinden oder unterwegs sind. Dies lässt sich für alle Bewohner eines Hauses entsprechend einstellen. Ist niemand zuhause, wird die eingestellte Wunschtemperatur automatisch abgesenkt, um Energie und Kosten zu sparen.
Offset-Wert (Temperaturabweichung)
Sofern die gewählten Smart Home-Thermometer die Funktion „Offset-Wert“ unterstützen, hilft dies bei der Erreichung der tatsächlich eingestellten Wunschtemperatur: Die Temperatur wird von Thermometern normalerweise direkt am Gerät, also in unmittelbarer Nähe zur Heizung, gemessen. Dort ist es jedoch wärmer als im Rest des Raums, was insbesondere bei großen Zimmern zu einer teils deutlich merkbaren Differenz von eingestellter und tatsächlicher Raumtemperatur führt. Der Offset-Wert, der in der Regel 2 °C beträgt, beugt dem vor: Die Temperaturabweichung wird automatisch eingerechnet, sodass von der an der Heizung gemessenen Temperatur der Offset-Wert abgezogen wird: So heizt der Heizkörper etwas höher auf, bis die Wunschtemperatur auch im Raum erreicht ist.
Expertentipp: Bei einigen Modellen können Sie die Höhe des Offset-Werts frei bestimmen, was bei sehr großen Zimmern von Vorteil ist.
Eignung für Fußbodenheizungen
Sofern Sie Besitzer einer Fußbodenheizung sind, müssen Sie vor dem Kauf unbedingt darauf achten, ob das gewählte System auf die Benutzung mit dieser Heizungsart ausgelegt ist. Viele Modelle eignen sich lediglich für klassische Heizkörper
Schutzfunktionen
Eine wichtige Rolle bei der Wahl spielen zudem integrierte Schutzfunktionen. Zu den wichtigsten zählen die folgenden:
- Kindersicherung: Auch smarte Heizkörperthermostate können am Gerät selbst bedient und eingestellt werden. Um zu verhindern, dass Kinder die eingestellte Temperatur verändern, sind daher einige Modelle mit einer Kindersicherung versehen. Diese unterbindet unbeabsichtigte Änderungen am eingestellten Programm.
- Frostschutz: Ein Frostschutz kann sowohl Schäden an der Heizung beziehungsweise dem Heizkörper als auch am Gebäude vorbeugen. Wird eine voreingestellte Mindesttemperatur unterschritten und es droht Frostgefahr, schaltet sich die Heizung automatisch ein.
- Verkalkungsschutz: Ein Verkalkungsschutz sorgt dafür, dass Heizungsventile sich nicht festsetzen – dies kann beispielsweise zwischen den Heizphasen passieren, wenn die Heizung länger nicht genutzt beziehungsweise das Thermostat nicht gedreht wird. Der Stift, der bei der Regulierung der Temperatur reingedrückt oder rausgezogen wird, kann sich dann festsetzen. Der Verkalkungsschutz sorgt dafür, dass der Stift unabhängig vom Heizprogramm mindestens einmal wöchentlich bewegt wird und somit flexibel bleibt.
- Ausfallschutz: Ein Nachteil von Smart Home-Thermostaten ist, dass sie stets volle Batterien benötigen. Zwar reicht ein Satz Batterien in der Regel für den Betrieb über bis zu mehreren Jahren hinweg. Sind diese jedoch leer, lässt sich die Temperatur nicht mehr verstellen. Daher sind einige Geräte mit einer Benachrichtigungsfunktion ausgestattet. Diese erinnert Sie zeitnah daran, dass die Batterien (fast) leer sind und getauscht werden müssen.
3. Beliebte Systeme
In diesem Kapitel stellen wir Ihnen sechs der größten Anbieter von Smart Home-Thermostaten beziehungsweise der beliebtesten Systeme auf dem Markt detailliert vor und erklären Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile, damit Sie die für Ihre Ansprüche ideale Ausführung wählen können.
Wir haben sechs große Anbieter von Smart Home-Thermostaten für Sie genauer unter die Lupe genommen.
3.1 Tado° V3+
Die Smart Home-Thermostate von Tado° überzeugen mit zahlreichen Funktionen sowie ihrer Nutzbarkeit mit unterschiedlichen Systemen. Sie lassen sich per Sprache mittels Amazon Alexa, Google Home und Apple Homekit steuern. Zudem sind sie mit IFTTT kompatibel, sodass Sie in der Lage sind, unterschiedliche Szenarien und Routinen anzulegen. Auf diese Weise können Sie beispielsweise in Kombination mit Philips Hue festlegen, wie das Zusammenspiel von Licht und Temperatur geregelt werden soll.
Mit dem Starter-Kit von Tado° sind Sie gut ausgestattet und profitieren von zahlreichen Funktionen.
Dank Geofencing und integrierter Licht- und Luftsensoren kann die Wunschtemperatur entsprechend Ihrer An- und Abwesenheit sowie bei geöffneten Fenstern und Türen automatisch angepasst werden. Praktisch ist zudem, dass die smarten Thermostate von Tado° V3+ auf Wunsch die Wettervorhersage mit in die Steuerung des Raumklimas einbeziehen können.
Weitere Funktionen umfassen:
- die gezielte Steuerung einzelner Räume
- individuell einstellbare Zeitpläne
- Statistiken zum Heizverhalten
- Fernzugriff zum Ein- und Abschalten der Heizung von unterwegs
Ein besonderes Highlight ist zudem, dass sich die Smart Home-Thermostate von Tado° für die Steuerung von Fußbodenheizungen eignen.
Für den Betrieb ist eine Bridge von Tado° notwendig.
Hinweis: Die Nutzung einiger Funktionen setzt ein monatliches Abo voraus.
Vor- und Nachteile im Überblick:
| Vorteile von Tado° V3+: | Nachteile von Tado° V3+: |
|---|---|
| Kompatibel mit Amazon Alexa | Tado° Bridge notwendig |
| Kompatibel mit Google Home | Einige Funktionen nur im Abo verfügbar |
| Kompatibel mit Apple Homekit | |
| Kompatibel mit IFTTT | |
| Geofencing | |
| Integrierte Licht- und Luftsensoren | |
| Steuerung auf Grundlage der Wettervorhersage | |
| Raumsteuerung | |
| Heizstatistiken | |
| Zeitpläne | |
| Fernzugriff | |
| Kompatibel mit Fußbodenheizungen |
3.2 Homematic IP
Die Geräte von Homematic IP sind ideal in Kombination mit anderen Smart Home-Geräten von Homematic und grundsätzlich auch mit vielen herstellerfremden Gadgets kompatibel. Sie können sowohl per Amazon Alexa als auch Google Home gesteuert werden. Darüber hinaus punkten die Homematic IP-Thermostate mit einem verhältnismäßig günstigen Preis.
Die Temperaturregelung kann per Fenster-auf-Erkennung gesteuert werden, benötigt dazu jedoch zusätzliche Sensoren. Dafür lassen sich bis zu 13 unterschiedliche Schaltzeiten pro Tag einstellen.
Weitere Funktionen umfassen:
- Steuerung von Fußbodenheizung
- Leisemodus, der insbesondere beim Einsatz in Schlafzimmern praktisch ist
Für die Verwendung benötigen Sie entweder einen Homematic IP Access Point, die Smart Home-Zentrale CCU2, die Magenta SmartHome Steuerzentrale oder eine andere Bridge, die den Funkstandard von Homematic IP unterstützt.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es neben den Geräten von Homematic IP auch Modelle von Homematic (ohne IP) und Homematic Max erhältlich sind, bei denen die Funktionen abweichen können.
Vor- und Nachteile im Überblick:
| Vorteile von Homematic IP: | Nachteile von Homematic IP: |
|---|---|
| Ideal in Kombination mit anderen Gadgets von Homematic IP | Separate Bridge notwendig |
| Kompatibel mit Amazon Alexa | Fenster-auf-Erkennung nur mit zusätzlichen Sensoren |
| Kompatibel mit Google Home | |
| Günstiger Preis | |
| 13 Schaltzeiten pro Tag | |
| Kompatibel mit Fußbodenheizungen | |
| Leisemodus für besonders ruhigen Betrieb |
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3.3 Bosch Smart Home
Die Smart Home-Thermostate von Bosch bieten schon bei der Installation einen hohen Komfort: Wenn Sie bereits ein Bosch Smart Home eingerichtet haben, können die Temperaturregler einfach per QR-Code in die bestehende Konfiguration integriert werden. Zudem überzeugen die Geräte durch ihren hohen Datenschutz-Standard: Sämtliche Daten werden verschlüsselt übertragen und nur lokal bei Ihnen zuhause gespeichert.
Smart Home-Thermostate von Bosch können einfach und schnell installiert werden.
Wie die meisten anderen smarten Heizungsthermostate auch, sind die Modelle von Bosch mit Amazon Alexa, Google Home und Apple Homekit zu verwenden. Auch eine Fenster-auf-Erkennung ist gegeben – diese benötigt jedoch zusätzliche Sensoren.
Weitere Funktionen umfassen:
- individualisierbare Heizpläne
- Fernzugriff zur Steuerung von unterwegs
Ein kleiner Wermutstropfen: Smart Home-Thermostate von Bosch bieten keinen Offset-Wert, das bedeutet, die Geräte regeln die Wunschtemperatur aufgrund des Messwerts, der unmittelbar neben der Heizung erhoben wird.
Die Verwendung setzt einen Bosch Smart Home Controller voraus.
Vor- und Nachteile im Überblick:
| Vorteile von Bosch Smart Home: | Nachteile von Bosch Smart Home: |
|---|---|
| Einfache Integration in bestehendes Bosch-System | Bosch Smart Home Controller notwendig |
| Hoher Datenschutz-Standard | Fenster-auf-Erkennung nur mit zusätzlichen Sensoren |
| Kompatibel mit Amazon Alexa | Keine Einstellmöglichkeit für einen Offset-Wert |
| Kompatibel mit Google Home | |
| Zeitpläne | |
| Fernzugriff |
3.4 AVM FRITZ!DECT 301
Die Smart Home-Thermostate der Serie FRITZ!DECT 301 sind die ideale Lösung für alle Besitzer eines DECT-fähigen Routers von FRITZ!: Die Steuerung erfolgt direkt über die FRITZ!Box, eine zusätzliche Bridge ist somit unnötig. Zudem bietet diese Art der Anbindung den Vorteil einer großen Reichweite innerhalb von Gebäuden. Nutzer anderer Router können die Heizregler dafür jedoch nicht einsetzen.
Die Verwendung der FRITZ!Box als Steuerzentrale ist besonders praktisch, denn:
- Die Installation gelingt einfach, da keine Bridge zwischengeschaltet werden muss.
- Ein hoher Datenschutz ist gewährleistet.
- Die Steuerung erfolgt über die gewohnte FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.
Die Thermostate selbst bieten eine gute funktionelle Bedienbarkeit und sind mit einer Offene-Fenster-Erkennung ausgestattet. Auch das E-Paper-Display kann punkten – die Temperatur ist dauerhaft und aus verschiedenen Positionen ablesbar und verbraucht dabei kaum Batterie.
Weitere Funktionen umfassen:
- Individuelle Zeitprogramme
- Boost-Funktion für schnelles Aufheizen (erhöht den Energieverbrauch)
- Frostschutz-Automatik
- Kindersicherung
Allerdings müssen Sie auch bei den Smart Home-Thermostaten von FRITZ! eine Einschränkung in Kauf nehmen: Die Geräte sind nicht mit Alexa und Co. kompatibel, sodass eine Sprachsteuerung nur über Umwege möglich ist, was den Komfort einschränkt.
Vor- und Nachteile im Überblick:
| Vorteile von FRITZ!DECT 301: | Nachteile von FRITZ!DECT 301: |
|---|---|
| Keine Bridge notwendig | Nutzung nur mit DECT-fähiger FRITZ!Box möglich |
| Große Reichweite in Gebäuden | Sprachsteuerung nur über Umwege |
| Einfache Installation | |
| Hoher Datenschutz-Standard | |
| Steuerung über gewohntes Interface | |
| Gute Bedienbarkeit | |
| Offene-Fenster-Erkennung | |
| E-Paper-Display | |
| Zeitpläne | |
| Boost-Funktion | |
| Frostschutz-Automatik | |
| Kindersicherung |
3.5 Netatmo
Die smarten Thermostate von Netatmo bieten viele Möglichkeiten der Steuerung und sind entsprechend flexibel beim Einsatz: Sie können die Geräte sowohl per Netatmo Energy App von Ihrem Smartphone mit Android oder iOS steuern als auch per Web-App, die mit PCs und Mac kompatibel ist. Darüber hinaus sind die Smart Home-Thermometer per Sprache über die Smart Speaker von Amazon Alexa, Google Home und Apple Homekit bedienbar.
Die smarten Thermostate von Netatmo sind per Netatmo Energy App, Web-App und über Smart Speaker bedienbar.
Der Fernzugriff erlaubt es, die Heizung von unterwegs zu steuern. So können Sie die Temperatur gezielt dann erhöhen, wenn Sie sich auf dem Heimweg befinden. Ebenso können Sie die Heizung nachträglich abstellen, sollten Sie dies zuhause vergessen haben, und entsprechend Energie und Kosten sparen. Dabei hilft Ihnen auch die integrierte Fenster-offen-Erkennung.
Weitere Funktionen umfassen:
- Einstellung individueller Heizpläne pro Raum
- Programmierung von automatisierten Abläufen und Szenarien per IFTTT
- Steuerung von Fußbodenheizung
Allerdings weist die Heizungssteuerung mit Netatmo auch zwei Nachteile auf: So bieten die Thermostate keine Geofencing-Funktion und Netatmo stellt kein eigenes Smart Home-System zur Verfügung.
Vor- und Nachteile im Überblick:
| Vorteile von Netatmo: | Nachteile von Netatmo: |
|---|---|
| Per Smartphone (Android, iPhone) steuerbar | Kein Geofencing |
| Per PC und Mac steuerbar | Kein eigenes Smart Home-System |
| Kompatibel mit Amazon Alexa | |
| Kompatibel mit Google Home | |
| Kompatibel mit Apple Homekit | |
| Kompatibel mit IFTTT | |
| Fernzugriff | |
| Fenster-offen-Erkennung | |
| Individuelle Heizpläne pro Raum | |
| Kompatibel mit Fußbodenheizungen |
3.6 Eve Thermo
Für Apple-User bieten sich die Smart Home-Thermostate von Eve Thermo an – leider aber auch nur für diese, da sie ausschließlich per Apple Homekit beziehungsweise iPhone, iPad oder Mac bedient werden können. Die Installation erfolgt dafür einfach und schnell per Bluetooth, eine gesonderte Bridge ist nicht notwendig. Optional lässt sich jedoch auch eine Bridge zwischenschalten, um die Reichweite des Signals zu erweitern.
Die Bedienung kann zudem über das reaktionsschnelle Touch-Bedienfeld erfolgen. Besonders praktisch sind dabei die akustischen Signale, die die Registrierung von Eingaben bestätigen. Dank der verwendeten Eurotronic-Mechanik zeichnen sich die Heizkörperregler von Eve Thermo durch ein geringes Geräuschaufkommen aus, sodass sie besonders gut für den Einsatz in Schlafzimmern geeignet sind.
Weitere Funktionen umfassen:
- Kindersicherung durch Tastensperre per App
- Regulierung der Wunschtemperatur in 0,5-°C-Schritten
Vor- und Nachteile im Überblick:
| Vorteile von Eve Thermo: | Nachteile von Eve Thermo: |
|---|---|
| Kompatibel mit Apple Homekit | Ausschließlich mit Apple-Geräten nutzbar |
| Kompatibel mit iPhone, iPad und Mac | |
| Einfache Installation per Bluetooth | |
| Keine Bridge notwendig | |
| Touch-Bedienfeld mit akustischer Rückmeldung | |
| Leiser Betrieb dank Eurotronic-Mechanik | |
| Kindersicherung | |
| Temperaturregulierung um 0,5 °C |
4. FAQ
Welches Smart Home-Thermostat ist das beste?
Die Antwort auf diese Frage ist von zahlreichen Faktoren abhängig:
- Welche Funktionen wünschen Sie sich genau?
- Nutzen Sie bereits ein Smart Home-System?
- Wollen Sie die Thermostate mit Alexa, Google Assistant oder Siri nutzen?
In unserer Beratung stellen wir Ihnen die einzelnen Kaufkriterien und Funktionen sowie die beliebtesten Smart Home-Thermometer im Detail vor und helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.
Wie funktioniert ein Smart Home-Thermostat?
Intelligente Heizkörperthermostate funktionieren elektrisch, in der Regel batteriebetrieben. Die Einstellungen können dabei je nach Modell direkt am Thermostat selbst oder beispielweise per App vorgenommen werden. Durch einen integrierten Motor reguliert das Thermostat das Heizungsventil entsprechend der eingestellten Wunschtemperatur, Heizdauer etc.
Was bringt ein smartes Thermostat?
Mit einer smarten Heizung stehen Ihnen zahlreiche Komfortfunktionen zur Verfügung, wie beispielsweise:
- Steuerung per Sprache (mittels Smart Speaker) oder App
- Anpassung der Temperatur durch Heizpläne
- Abwesenheitserkennung und automatisches Absenken der Raumtemperatur
- Kindersicherung, um unbeabsichtigtes Ein- bzw. Ausschalten der Heizung zu vermeiden
Zudem können Sie durch den Einsatz von automatischen Thermostaten Ihre Heizkosten um bis zu 30 Prozent reduzieren. Mehr über die zahlreichen Vorteile erfahren Sie in unserer Beratung.
Ist die Anschaffung von smarten Thermostaten sinnvoll?
Der Kauf und die Verwendung von smarten Heizthermostaten sind durchaus sinnvoll: Der Einsatz bietet deutlich mehr Komfort als die manuelle Regulierung der Raumtemperatur. Sie können die Heizung beispielsweise per App in jedem Zimmer steuern oder auch von unterwegs Anpassungen vornehmen – etwa wenn Sie beim Verlassen der Wohnung vergessen haben, die Heizung abzustellen. Darüber hinaus können Sie mit dem Einsatz von Smart Home-Thermostaten den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten um bis zu 30 Prozent senken. Somit schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

















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