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Informationen über Terrassenöfen
1. Terrassenöfen
Sie sind die perfekte Wärmequelle auf Gartenpartys oder an frischen Frühlingsabenden im Kreis der Familie: Terrassenöfen. Während Gartenkamine hauptsächlich zum Grillen eingesetzt werden, dienen Terrassenöfen primär als optisches Highlight mit einer offenen Feuerquelle. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber alles, was Sie über Terrassenöfen wissen müssen.
1.1 Aufbau und Funktion
Ein Terrassenofen ist in der Regel immer sehr ähnlich aufgebaut.
- Rauchabzugsrohr
- Offene Brennkammer mit Schutzgitter
- Abnehmbarer Rost
- Fester Fuß mit Abstand zum Boden

Die meisten Terrassenöfen werden mit Holz beheizt. Die Holzscheite werden hierfür in die Brennkammer gegeben und anschließend mit einem Anzünder zum Brennen gebracht. Ein Großteil der Modelle hat eine offene Brennkammer, aus welcher die Wärme abstrahlen und Frischluft eindringen kann. Wie auch ein Wandkamine verfügt ein Terrassenofen in den meisten Fällen über ein Abzugsrohr, aus welchem der Rauch weicht.
Sie erhalten auch Terrassenöfen, die mit Gas betrieben werden. Diese Modelle unterscheiden sich jedoch von den herkömmlichen Varianten, da sie meist eine geschlossene Feuerstelle und einen anderen Aufbau aufweisen.
1.2 Unterschiede zwischen Gartenkaminen und Terrassenöfen
Sowohl Terrassenöfen als auch Gartenkamine sind ein optisches Highlight im Garten und dienen als Wärmequelle an kühlen Abenden. Dennoch sollte zwischen den beiden Kaminarten unterschieden werden.
Terrassenöfen
- Wärmequelle im Garten
- Oft auch als dekorative Skulptur genutzt
- Meist keine Grillfunktion
- Materialien: Stahl, Gusseisen
- Mobil aufstellbar

Gartenkamine
- Meist mit Grillfunktion
- Ablagefläche für Grillgut oder Zubehör
- Oft größer als Terrassenöfen
- Materialien: Stein (Terrakotta), Beton
- Meist fest an einer Stelle aufgebaut

2. Tipps zur Nutzung von Terrassenöfen
Damit Sie lange etwas von Ihrem Terrassenofen haben und die Sicherheit bei der Nutzung stets gewährleistet ist, sollten Sie die folgenden Tipps beachten.
- Platzieren Sie Ihren Terrassenofen richtig: Der Ofen sollte auf einer ebenerdigen Fläche stehen, am besten auf Kies oder Steinplatten. Achten Sie zudem darauf, dass zwischen Ofen und Hauswand sowie brennbaren Möbelstücken genug Sicherheitsabstand eingehalten wird. Wie groß dieser ist, können Sie in der Regel der Gebrauchsanweisung des Ofens entnehmen.
- Nutzen Sie nur geeignete Brennmaterialien: Terrassenöfen sollten nur mit den vorgesehenen Materialien befeuert werden. In der Regel ist das Brennholz oder in wenigen Fällen auch Kohle. Das Verbrennen von lackiertem Holz, Gartenabfällen oder Verpackungsmaterialien ist nicht erlaubt.
- Reinigen Sie den Terrassenofen regelmäßig: Entfernen Sie Ascherückstände nach jeder Nutzung des Terrassenofens und bürsten Sie das Rohr sowie die Brennkammer nach dem Abkühlen mit entsprechendem Kaminzubehör in regelmäßigen Abständen aus.
3. FAQ
Sind Terrassenöfen mit offenem Feuer überall im Garten erlaubt?
Alle offenen Feuer mit einem Durchmesser von unter einem Meter sind grundsätzlich auf der Terrasse und im Garten erlaubt. Zudem sind Terrassenöfen besonders nachbarfreundlich, da der Rauch durch das Rohr nach oben abzieht und so nicht die anderen Anwohner belästigen kann.
Kann man mit einem Terrassenofen grillen?
Generell sind Terrassenöfen nur als optisches Highlight im Garten sowie als Wärmequelle gedacht. Sie erhalten jedoch auch Modelle, die über einen einsetzbaren Grillrost verfügen, der jedoch nur für seltene Benutzung geeignet ist und meist nur die Zubereitung von kleineren Snacks erlaubt. Wer häufiger grillen möchte, sollte sich hier besser einen Gartenkamin anschaffen, der auch eine entsprechende Ablagefläche aufweist.






































