
Yoga- und Sportmatten
Yoga- und Sportmatten dämpfen den Auftritt Ihres Fußes, stabilisieren Sie in jeder Lage und schonen Ihre Gelenke. Wir verraten Ihnen, auf welche Kriterien Sie beim Kauf besonders achten sollten.
1. Unterscheidung von Yoga- und Sportmatten
Obwohl die Begriffe Yoga- und Sportmatte häufig synonym verwendet werden, bedeuten sie nicht das Gleiche. Daher finden Sie im Folgenden einen Überblick über die Merkmale des jeweiligen Typs.
1.1 Besonderheiten von Yogamatten:
Diese Unterlagen sind perfekt auf die Übungen von Yogis abgestimmt: Sie bieten Komfort und eine hohe Stand- beziehungsweise Rutschfestigkeit.
- Speziell für Yoga-Übungen ausgelegt
- Ursprünglich aus Kokosfaser, Sisal und Jute
- In Naturfasern und synthetischen Materialien erhältlich: Modelle aus Naturkautschuk, Schurwolle, Jute, Kork und Schaumstoff (aus TPE, EVA oder anderen Kunststoffen)
- Größe: 175 bis 200 Zentimeter lang und 60 Zentimeter breit
- Formstabiler und dünner als andere Sportmatten: zwei bis fünf Millimeter
- Unterschiedliche Yoga-Praktiken erfordern verschiedene Eigenschaften einer Matte, die zum Teil materialbedingt sind:
Yogamatten für dynamische Stile mit schnellen Bewegungen, wie sie beispielsweise beim Ashtanga Vinyasa Yoga auftreten, müssen formstabil sein und einen guten Grip haben. Für Bikram oder Hot Yoga kommen primär rutschfeste und flüssigkeitsabsorbierende Matten aus Naturkautschuk infrage, da aufgrund der hohen Raumtemperatur mit einem starken Schweißaufkommen zu rechnen ist. Als Geheimtipp, gerade für umweltbewusste Liebhaber der genannten Stile, gelten Modelle mit einer Kork-Oberfläche.
Von links nach rechts: Yogamatten aus Naturkautschuk, TPE und Schurwolle
Yogamatten aus Schurwolle sind besonders weich und optimal für Kundalini oder Yin Yoga. Auch die Reinigung stellt kein großes Problem dar, da die Säuberung in der Waschmaschine möglich ist. Ihr größter Nachteil ist der hohe Platzbedarf sogar im zusammengerollten Zustand, daher empfiehlt sich ihr Einsatz weniger im Fitnessstudio als zu Hause.
In vielen Studios stehen unterschiedliche Leihmatten zur Verfügung, die Sie beim Yoga benutzen können. Auf diese Weise lässt sich schnell herausfinden, welches Material am besten zu Ihren Vorlieben passt. Ein Yogatuch, das auf die Leihmatte gelegt wird, sorgt dabei für rundum hygienische Trainingseinheiten. Alternativ können Sie sich für eine Yogamatte mit zwei unterschiedlichen Oberflächen entscheiden – dies lohnt sich speziell für Anfänger und für alle Yogis, die unterschiedliche Stile praktizieren.
Matten mit einer höheren Breite als 60 Zentimeter eignen sich nur bedingt als Unterlage für Yoga: Bei einigen Übungen ist es ratsam, die Füße neben der Matte zu platzieren, um ihre Abnutzung durch die Fußspitzen oder Sportschuhe zu verhindern.
In unserem Sortiment finden Sie weiteres Zubehör für Ihr Training:
1.2 Sportmatten
Sportmatten bezeichnen als Oberbegriff viele verschiedene Modelle für Yoga und andere Sportarten, die dementsprechend unterschiedliche Eigenschaften aufweisen:
- Gymnastikmatten (z. B.: für Pilates): sehr breit, rutschfest und stark dämpfend
- Matten für Bodenturnen: rutschfest und strapazierfähig, leicht federnd
- Kampfsportmatten: rutschfest und dämpfend, aber mit geringer Einsinktiefe, da ein sicherer Stand nötig ist
Eine Puzzlematte können Sie nicht nur als Sportmatte nutzen, sondern zu einem beliebig großen Bodenbelag zusammenstecken.
Allrounder sind dagegen für verschiedenste Einsatzzwecke ausgelegt: Mit einer mittleren Dicke bieten sie in der Regel einen guten Kompromiss zwischen Dämpfung, Einsinktiefe und Rutschfestigkeit.
Sportmatten sind in diversen Größen erhältlich, sei es für den ausgestreckten Körper oder nur für Teilbereiche wie Rückenpartie oder Füße. Ihre Dicke kann bis zu 20 Millimeter betragen.
2. Wichtige Kaufkriterien
Die Eigenschaften der Matte sollten immer zu den Anforderungen Ihrer ausgeübten Sportart und den eigenen Trainingsvorlieben passen. Achten Sie dabei auch auf die richtige Länge: Jede Matte sollte zehn bis 15 Zentimeter länger sein als ihr Benutzer.
Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob Sie die Yoga- oder Gymnastikmatte zu Hause oder im Fitnessstudio benutzen wollen. Bei häufigen Ortswechseln sollten Sie zu Modellen greifen, die Sie platzsparend verstauen können.
Ob Sie Ihr Training barfuß oder in Turnschuhen absolvieren, ist ebenfalls wichtig für die Materialauswahl, zum Beispiel, um rutschende oder klebende Füße zu vermeiden.
Weitere wichtige Aspekte:
- Rutschfestigkeit, um Unfälle zu vermeiden
- Komfortable Dämpfung zum Schutz der Gelenke
- Schadstofffreiheit, da intensiver Hautkontakt: Achten Sie auf das Prüfsiegel Ökotex 100
- Einfache Möglichkeit der Reinigung
Yogamatten mit Kreuzmusterung sind besonders für Anfänger empfehlenswert, weil die Füße daran perfekt ausgerichtet werden können. Bei vielen Übungen sollen die Füße parallel zueinander stehen oder einen 90 Grad Winkel bilden.
Sehen Sie sich die Fitnessmatten namhafter Hersteller in unserem Sortiment an:
| Yoga- und Sportmatten von Yogabox | Yoga- und Sportmatten von Yogistar | Yoga- und Sportmatten von Adidas | Yoga- und Sportmatten von Gorilla Sports |
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3. FAQ
Aus welchem Material sollte eine Yogamatte bestehen?
Wenn Sie zu starker Schweißbildung neigen, sollten Sie Yogamatten aus Naturkautschuk oder Kork den Vorzug geben, da diese Flüssigkeiten hervorragend aufnehmen. Andere natürliche Materialien wie Schur- und Baumwolle punkten durch ihren Komfort und bieten gegenüber Kunststoffen den Vorteil, dass sie schadstoffärmer sind. Yogamatten aus Synthetik sind dagegen pflegeleichter und wiegen weniger. Thermoplastische Elastomere (TPE) gelten als eine umwelt- und gesundheitsfreundliche Variante, da keine Weichmacher verwendet werden. Andere Kunststoffmatten können Allergene und krebserregende Inhaltsstoffe enthalten. Achten Sie deshalb immer darauf, dass die Unbedenklichkeit der Matte durch das Prüfsiegel Öko-Tex 100 nachgewiesen wurde.
Bei schnellen Bewegungen auf meiner Matte rutsche ich oft ab. Was kann ich dagegen unternehmen?
Wenn Sie mit den Händen oder Füßen wegrutschen, könnte Schweiß die Ursache sein. Falls Sie bisher barfuß trainierten, können Sie stattdessen Sportschuhe oder Socken tragen. Eine andere Möglichkeit ist, ein Handtuch auf die Matte zu legen – Yogatücher sind besonders rutschfest und lassen sich problemlos in der Waschmaschine reinigen. Sollte sich das Problem nicht beheben lassen, empfiehlt sich die Anschaffung einer Matte aus Naturfasern wie Kork oder Naturkautschuk.
Wie kann ich meine Fitnessmatte reinigen?
Die Art der Reinigung von Yoga- und anderen Sportmatten hängt vom Material ab. Ausführungen aus Kunststoff sind sehr pflegeleicht: Oft reicht Wasser oder milde Seifenlauge völlig aus, um sie hygienisch von Schweiß und gegebenenfalls Schmutz zu befreien. Reinigungssprays sollten Sie nur im Notfall verwenden, da diese die Rutschfestigkeit der Matte verringern können. Yogamatten aus Schur- oder Baumwolle können in der Regel in der Waschmaschine gereinigt werden. Achten Sie immer auf die Herstellerhinweise, damit Sie lange Freude an Ihrem Produkt haben.


















































