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Ratgeber Eiweißpulver & Proteinpulver
1. Vorteile von Eiweißpulver
Eiweißpulver beziehungsweise Proteinpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das meist in Form von Eiweißshakes eingenommen wird. Dabei ist es wichtig, dass das Eiweißpulver die essenziellen Aminosäuren enthält, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Oft gelingt eine ausreichende Proteinaufnahme schon durch die ganz normale Ernährung. In einigen Fällen erweist sich Eiweißpulver jedoch als sehr nützlich:
- Für Kraftsportler eignet sich eine zusätzliche Proteinzufuhr, um den Muskelaufbau zu fördern.
- Ebenso finden Veganer und Vegetarier Unterstützung dabei, ihren Proteinbedarf zu decken.
- Mithilfe von Eiweißpulver können Sie auch beim Abnehmen Ihren Proteinbedarf decken, ohne zu viele unerwünschte Kalorien aufzunehmen, da Eiweißpulver so gut wie kein Fett oder Kohlenhydrate enthält.
Ein Erwachsener sollte gemäß der Deutschen Gesellschaft für Ernährung täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Kraftsportlern empfehlen Experten etwa 1,2 bis 1,7 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Köpergewicht.
Proteinpulver können Sie ganz einfach zu sich nehmen, indem Sie es mit Milch oder Wasser mischen. Darüber hinaus eignet es sich als Alternative zu Mehl beim Backen und als Zutat in Eiweißshakes.
Proteinpulver als sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel
Hier sehen Sie die Vorteile von Proteinpulver im Überblick:
- Hochwertige Proteinquelle
- Fördert den Muskelaufbau bzw. Muskelerhalt
- Sättigend bei geringem Kaloriengehalt
- Unterstützt die Fettverbrennung
- Einfache Verwendung
2. Arten von Eiweißpulver
Proteinpulver ist in verschiedenen Formen erhältlich:
- Protein-Konzentrat enthält 60 bis 80 Prozent Protein, der restliche Anteil sind Fett und Kohlenhydrate.
- Protein-Isolat enthält 90 bis 95 Prozent Protein. Fett und Kohlenhydrate wurden herausgefiltert.
- Protein-Hydrolysat ist noch weiter verarbeitet: Die Aminosäuren wurden aufgebrochen, damit der Körper die Proteine besonders schnell aufnehmen kann.
Unter diesen Formen von Pulver gibt es diverse Proteinarten tierischen und pflanzlichen Ursprungs, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.
2.1 Tierische Proteine
Die gängigen Eiweißpulver haben einen tierischen Ursprung.
Ein Eiweißshake schmeckt gut und liefert dem Körper Protein.
Whey-Protein:
Besonders beliebt ist Whey-Protein, zu Deutsch Molkeprotein. Dieses Protein enthält alle essenziellen Aminosäuren und wird besonders schnell vom Körper aufgenommen. Sie können Molkeeiweiß daher ideal direkt nach dem Training zu sich nehmen. Whey-Protein kann den Appetit verringern und die Fettverbrennung unterstützen und soll sich daher für den Muskelaufbau und zum Abnehmen eignen.
Casein:
Casein bzw. Milcheiweiß wird langsamer vom Körper aufgenommen als Whey-Protein. Es eignet sich gut zur Einnahme vor dem Schlafengehen. Milchprotein hemmt bei einer kalorienreduzierten Ernährung den Muskelabbau und unterstützt ebenfalls die Fettverbrennung. Dabei sättigt es länger als Whey-Protein und wird somit gerne im Rahmen einer Diät verwendet.
Ei-Protein:
Ei-Protein wird aus Eiweiß hergestellt. Menschen mit einer Milcheiweißallergie oder Laktoseintoleranz können auf diese Weise tierisches Eiweiß zu sich nehmen. Es wird vom Körper schneller als Casein aber langsamer als Whey-Protein aufgenommen und ist somit ein guter Mittelweg.
2.2 Pflanzliche Proteine
Auch für Vegetarier und Veganer gibt es verschiedene Proteinpulver:
- Sojaproteinpulver weist neben dem hohen Proteingehalt mehrfach ungesättigte Fettsäuren auf, die wichtig für die Gesundheit von Herz und Kreislauf sein können.
- Reisprotein gilt als besonders leicht verdaulich und daher als gute Alternative für diejenigen, die andere Proteinpulver nicht gut vertragen.
- Erbsenprotein wird langsamer als Whey-Protein aber schneller als Casein vom Körper aufgenommen. Es kann, einigen Studien zufolge, den Bluthochdruck senken.
- Hanfprotein ist ebenfalls leicht verdaulich und enthält viele Omega-3-Fettsäuren.
Es gibt außerdem Proteinpulver, das aus mehreren Quellen hergestellt wird. Gerade vegane Varianten sind oftmals sogenannte Mehrkomponenten-Proteine, da die meisten veganen Proteinquellen nicht über alle essenziellen Aminosäuren verfügen. In den Mehrkomponenten-Proteinen sind verschiedene Quellen so gemischt, dass sich die Aminosäuren ergänzen.








































