
Wissenswertes über Kleintier-Gehege
Hasen, Meerschweinchen, Hamster und Co. benötigen viel Auslauf, um sich wohlzufühlen. Mit einem Kleintier-Gehege können Sie Ihrem Haustier die Möglichkeit bieten, sich auch im Freien ohne Gefahren auszutoben.
1. Allgemeines über Kleintier-Gehege
Kleintier-Gehege sind kleine umzäunte Areale, in denen sich Ihre Haustiere frei bewegen können. Sie sind allerdings nicht mit Zwingern zu verwechseln, da sie nur für kleine Haustiere, also Schildkröten, Nager und flugunfähige Vögel wie Hühner als Freilaufgehege geeignet sind. Sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich sind die Gehege erhältlich. Auch für Hunde- und Katzenwelpen eignen sie sich als Welpenauslauf.
Freilaufgehege bieten Ihren Lieblingen einen Schutz gegen andere Tiere wie Greifvögel, Marder oder Füchse. Zudem müssen Sie nicht darauf aufpassen, dass Ihre Haustiere weglaufen. Auch im Innenbereich bieten sie doppelten Schutz: Somit können sich die Nager weder an möglicherweise umfallenden Dekoartikeln verletzten, noch Ihre Möbel anknabbern.
Informieren Sie sich unbedingt vor dem Kauf eines Freilauf-Geheges darüber, wie viel Auslauf Ihr Haustier benötigt und entscheiden Sie sich für ein entsprechend großes Gehege. Damit bieten Sie Ihrem Tier ein möglichst artgerechtes Zuhause.
2. Größen und Materialien
So individuell wie die Bedürfnisse Ihrer Haustiere sind, so vielfältig ist die Auswahl an Kleintier-Gehegen. Sie unterschieden sich hinsichtlich der Größe, der Höhe und des verwendeten Materials.
Größe
Bei vielen Modellen können Sie den Innendurchmesser variabel anpassen, indem Sie ihn durch das Hinzufügen oder Herausnehmen von Zaunelementen vergrößern oder verkleinern. Die Gehege können viereckig, sechseckig oder achteckig sein oder aber eine andere variable Form aufweisen.
Höhe und Beschaffenheit der Zaunelemente
Bei besonders kleinen Nagern ist darauf zu achten, dass die Gitterwände engmaschig genug sind, damit die Tiere nicht hindurchschlüpfen und ausbüxen können. Bei manchen Tieren kann es zudem vorkommen, dass sie durch ein Loch, was sie sich unter dem Zaun hindurch graben, Reißaus nehmen. Das können Sie verhindern, indem Sie beispielsweise einen Volierendraht rund um das Gehege tief genug im Boden vergraben. Das bietet nicht nur Sicherheit vor dem Weglaufen, sondern schützt zusätzlich vor Mardern und Füchsen. Bei springfreudigen Tieren sollte die Höhe der Umzäunung beachtet werden. Das Gehege kann somit ausbruchsicher gestaltet werden.
Achten Sie immer darauf, dass sowohl innerhalb eines Geheges als auch an der Umzäunung keine scharfen Kanten, spitzen Enden oder losen Teile bestehen, damit sich Ihr Tier nicht verletzen kann.
Materialien
Kleintier-Gehege sind häufig aus Metall, Holz oder Nylon erhältlich. Die verschiedenen Materialien bieten Ihnen unterschiedliche Vorteile:
Metall
- Einzelne Metallelemente sind einfach aus- und einklappbar
- Für den Außenbereich ist wetterfestes Metall sehr gut geeignet

Holz
- Sehr robust und stabil
- Für den Außenbereich ist wetterfestes Holz sehr gut geeignet

Nylon
- Wird häufig für den Innenbereich eingesetzt
- Sehr leicht und transportabel
- Bietet Sichtschutz und Schutz vor Zugluft

3. Ausstattung
Damit sich die kleinen Tiere wohlfühlen, sollten Sie das Gehege entsprechend einrichten. Besonders wichtig sind Rückzugsräume, in denen beispielsweise Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen zur Ruhe kommen können. Stellen Sie dazu kleine Häuser, Tunnel oder Höhlenelemente in das Gehege. Diese können auch als Wetterschutz, Schlaf-, Versteck- und Nestbaumöglichkeiten dienen. Damit die Tiere auch keine Langeweile bekommen, können Sie zudem Spielmöglichkeiten und Geschicklichkeitsspiele wie eine Wippe oder ein Hamsterrad integrieren. Auch Wasserspender sowie Futterstellen sollten vorhanden sein, damit es Ihren Tieren an nichts fehlt.
Als Witterungsschutz sind zudem Schutzdächer erhältlich, welche als Sonnen- oder Niederschlagsschutz dienen können.
Die kleinen Tiere haben Spaß daran gefordert zu werden. Das ist mit Kleintier-Spielzeugen möglich.
4. Standort
Der Standort für ein Freigehege sollte mit Bedacht gewählt werden. Insbesondere im Freien empfiehlt es sich, das Gehege nicht in der prallen Sonne aufzustellen und auch keiner Zugluft auszusetzen. Die kleinen Nager reagieren sehr empfindlich auf zu viel Sonne oder zu kalte Luft. Der beste Standort ist der, der einen natürlichen Schatten bietet. Außerdem kann ein gut einsehbarer Platz von Vorteil sein.
5. FAQ
Wie groß sollte ein Gehege für mein Kleintier sein?
Das hängt ganz von der Tierart und deren individuellen Bedürfnissen ab. Informieren Sie sich unbedingt im Voraus darüber, wieviel Auslauf Ihr Tier benötigt, damit Sie ihm ein artgerechtes Zuhause bieten können.
Wie kann ich meinen Nager vor für ihn gefährlichen Tieren in einem Freigehege schützen?
Damit Ihr Nagetier vor Füchsen, Mardern oder Katzen geschützt bleibt, können Sie das Freigehege beispielsweise mit einem Netz abdecken. Überdies eignet sich Volierendraht dazu, das Gehege zusätzlich tief im Boden einzuzäunen, damit beispielsweise Marder keine Chance haben, sich von unten in das Gehege zu graben.
Sind Kleintier-Gehege nur für den Außenbereich sinnvoll?
Auch im Innenbereich macht ein Kleintier-Gehege durchaus Sinn. Es bietet Ihrem Haustier auch unabhängig von der Witterung die Möglichkeit, sich frei zu bewegen ohne das Risiko einzugehen, sich beispielsweise an der Wohnungseinrichtung zu verletzen.






































